Freitag, 5. September 2008

Weiter nach Ayuthaya

Weiter gings nach Ayuthaya mit dem Zug. Dafuer sind wir schon um 8:15 aufgestanden, um noch unser Continental bzw. American Breakfast im Guesthouse einzunehmen. Gestaerkt gings dann gen Train Station. Da fuer mich Tuk Tuks in BKK flach fallen, wollte ich mit dem Taxi fahren. Davon lungern auch immer genug vor den Guesthouses rum, so dass das kein Problem werden sollte. Nachdem wir dann dem Dritten, der nicht unter 150Baht gehen wollte auch abgewunken haben, sind wir (auf korrekten!! Hnweis eines Thais) an die Hauptstrasse gegangen und haben uns eins rangewunken. Wir haben natuerlich den wahrscheinlich einzigsten Fahrer in BKK, der kein Englisch spricht erwischt aber naja. Zumindest schaltete der sein Taxometer an und konnte den Isas Finger auf der Karte auch richtig deuten. So hatte uns die Fahrt ledeglich 70Baht gekostet. Also merke - Nie mit den Fahrern vor den Guesthouses und Hauptsehenswuerdigkeiten mitfahren! :)

Nach kurzem Warten und dem Versuch des Bahnhofpersonals uns einen Zug fuer 690Baht anzudrehen, sind wir dann auch schon fuer 30Baht (beide) losgefahren. Der Zug war eher Saunastyle wenn stehend und wir hatten als unwissende Europaeer auch Sitze genommen, die vom Ventilator nur so angehaucht wurden, aber in sonst wars ganz ok. Waehrend der 1,5h Fahrt kamen ca 20 Mal Leute mit Koerben vorbei, die Getraenke und Essen zu sehr erschwinglichen Preisen verkauft haben. So konnte unser Hunger 2* Reis mit Hackfleisch fuer 30Baht zusammen nicht wirklich widerstehen. Gut gesaettigt gings vorbei an so manchen Blechhuetten, Schilffeldern und Highways.


Im Zug - man beachte die Ventilatoren an der Decke :)


Exemplarischer Auszug aus dem Fensterfilm

Ayuthaya ist ein 90'000 EW Staedtchen mit allerlei tollen Tempeln und einer kleinen Backpackerstrasse.Dort angekommen sind wir dann nach kurzer Verhandlung fuer gute 50Baht mit einem Tuk Tuk zu unserem Guesthouse gefahren. Stacheldrahtzaun und brachland nebst langer Einfahrt sahen zuerst nicht sehr einladend aus. Allerdings kann sich das Haus nach der Einfahrt sehen lassen. Wie bei vielen Haeusern (und Tempeln sowieso) werden immer fein die Schuhe ausgezogen, so dass es immer gut sauber bleibt. Die nette Frau bei der ich den Tag davor (per Telefon!!) reserviert hatte ist super nett und hat uns auch gleich unsere Zimmerkanidaten vorgefuert. Wir entschieden uns (leicht beeintraechtigt von den Temperaturen von ca 1000C) fuer Kanidat 1, da er einfach das coolere Auftreten hatte.. .. d.h. Airconditioning.

Der Tag war noch so halbwegs jung und so konnten wir ein bisschen durch die Stadt tingeln und seltsame Sachen essen. Z.B. Teigbaellchen mit Zucker und Pfeffer und eine langweilige aber leckere Nudelsuppe mit Pork, Beef und Fish (ich) bzw. nur Gemuese (Isa). Nach folgender Erkundung von zwei coolen Tempelruinen zu Fuss, sind wir dann Abends auf den Nachtbasar der Stadt. Wieder mit dem Vorsatz seltsame Dinge auszuprobieren (also das ist zumindest immer mein Vorsatz, Isa bleibt meist bei Melone und Co). So wurdens dieses Mal bei mir undefinierbare Wuerstchen und bunte Glibberwuermer. Die Wuerstchen waren gefuellt mit so ziemlich allem - Nudeln, Reis, Gemuese, Fleisch - und sehr fettig. Also nochmal eher nicht. Die Glibberwuermer: Netter Weise hatte uns unsere Guesthousefrau mit eine Schuesseln und Loeffeln versorgt und uns erstmal gesagt was das ist und wie man das ist. Es waren knallebunte Maisstaerkedingers mit Kokussmilch und suesser Zuckersosse (die war extra). Eigentlich ganz ok fuer mich - sehr suess halt. Allerdings weniger ok fuer Isa, der davon halb schlecht wird.


Tempelruine Wat Ratburana


Wat Phra Mahathat

Zurueck im Hostel ging nach wenigen Minuten auch schon der erste Regen + Gewitter los. Sehr geil. Sehr laut. Sehr angenehm was die Temperatur angeht. Wir sassen dann noch draussen unter dem Vordach mit zwei anderen Deutschen und haben bisschen gelabert. Die hatten auch noch gesalzene, getrocknete Papayastreifen, die allerdings bei mir einen leichten Wuergereflex ausloesen. Insgesamt ein sehr feiner Abend.

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